Afrikanische Spuren in mecklenburgischer Landschaft (Auszug)
Von Beate Remest (Galeristin)

Afrikanische Spuren in mecklenburgischer Landschaft – so der Titel dieser Ausstellung – eine spannende Geschichte, ein Hauch von exotischer Erwartung.

Die Künstlerin Karin Camara ist wieder zu Hause. Afrika war gestern, wird sicher unvergessen bleiben und hat mit Nachdruck Spuren im Leben hinterlassen.

Ihre Lust auf Neues ist ungebrochen. Der Wunsch, das Wesentliche, darzustellen ist noch stärker geworden.

Sie hat mit sparsamer Linienführung die Landschaften in ihrer Umgebung gezeichnet. Die Tusche
– und Pastellarbeiten „gelber Frühling“ und „Frühling in Lapitz“ sind nicht auf malerische Effekte ausgerichtet, sondern auf das Gefühl, das in diesen Landschaften hervorkommt, wenn man sich auf eine intensive Betrachtung einlässt.
Nicht nur das Auge muss geübt sein, auch die Empfindung für die Atmosphäre der Landschaft muss da sein. Karin Camara lebt nicht nur in Mecklenburg, sie schöpft aus dieser Region auch die Anregungen für ihre Arbeiten.

Die jetzt mit der wohl erstmaligen Verbindung afrikanischer Eindrücke entstandenen künstlerischen Aussagen sind hoch interessant und bereichern die mecklenburgische Kunstlandschaft um mehr, als nur ein paar neue Landschaftsbilder.

 

 


















Eröffnungsrede, 13.09.2001

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